Am 15. Oktober bestellt, am 24. 10 geliefert. Das neue Macbook Pro. Alles in allem ein Stück Genius, Haptik und Technik sind geradezu überwältigend.

Aussehen:
Es ist ein echtes Designstück, edel aussehend und von bester Verarbeitung. Ein eyecatcher, egal welches Meeting, ein Jeder hängt direkt am Apfel und will anfassen, wissen, was dat Teilchen kann….
Das Unibody-Gehäuse fühlt sich kompakt an, sehr wertig. In Kombination mit der sehr hellen, deutlichen Auflösung des LED Monitors eine herrliche Ergänzung. Einzig die schwarze Tastatur ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig wie sie sich ins Gesamtbild, für mich zuerst störend, integriert.
Aber: Die Tastatur ist zu seinem Vorgängermodell ein Quantensprung. Sei es die gefühlte Qualität als auch die Führung, einfach Schulnoten besser. Wenn zuvor IBM Tastaturen der T und X Serie führend waren, ist es in Minimum gleichwertig.

Apple trackpad
features:
das neue Touchpad und seine Funktionen sind einfach überwältigend. Mein erstes Device, an dem ich lieber mit dem Pad arbeite als mit einer angeschlossen Maus.
Wenn auch der Klick erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, aber einmal verstanden, möchte man es nicht mehr missen. Man erwischt sich eher dabei wie man immer wieder versucht, „nach unten“ zu gehen mit den Fingern um Doppeklicks zu machen.
Es geht schnell, bis man um die Logik und Fingerfertigkeiten weiss, aber wenn verstanden, wünscht man sich ein solches Trackpad auch im Homeoffice.
Pro:
Alles in allem überragend. Jederzeit würde ich es wieder kaufen, es lässt den Vorgänger, nur sechs Monate älter, wie einen altersschwachen Ackergaul aussehen neben einem hübschen Dressurpferd.
Die technischen Feinheiten, wenn auch nicht so viel stärker auf dem Papier, sind in Summe doch beeindruckend. Die 7200 U/min statt der 5400 auf dem Alten, die 320 GB Platte statt der 200GB, die 4GB mit 1067Mhz aud DDR3 anstatt der 4GB DDR2 mit 667 Mhz, die „beiden Grafikkarten“ des Neuen gegen die Eine des Alten.. Auch die 2,8 Ghz gegen das 2,5 Ghz sind nur hinterm Komma, aber wie ich schon sagte, in Summe doch eine spürbare Verbesserung.
Contra
Der neue Mini DVI braucht noch einen Stecker mehr.. Zukünftig läuft man nicht nur mit einem Adapter für DVI zu VGA umher, nein, jetzt auch noch Mini DVI zu DVI. Nervig, unnötig teuer.
Der Firewire Anschluss ist nicht mehr wie bisher der 9polige, sondern der 6-Polige. Bedeutet das man auch hier mit Adaptern arbeiten muss. Nicht mal der Apple eigene Monitor passte, da 9-polig. Auch von Apple zu Apple braucht es nun zwei Adapter im Homoeffice, obwohl beim gleichen Hersteller.
- Adapter 1: Mini DVI auf DVI, um an den Apple 24″ Monitor zu kommen
- Adapter 2: Firewire 9 auf 6-polig.